Über

Porträt von Sām Sabor mit Brille und dunklem Mantel im Freien.
© NÓI CREW

Sām Sabor ist Dramaturg und Creative Producer. Seine Arbeit verbindet Dramaturgie, künstlerische Projektentwicklung und kulturelle Programmgestaltung mit organisatorischer und struktureller Verantwortung. Ein Schwerpunkt liegt im zeitgenössischen Tanz und in der Auseinandersetzung mit Hip-Hop- und Clubstyles. Darüber hinaus arbeitet er in unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhängen.

Zwischen 2005 und 2014 war er in Tanz, Choreografie und Tanzvermittlung tätig, unter anderem bei danceart in Marburg und Body & Soul in Kassel. Er studierte Rechtswissenschaften.

Von 2019 bis 2020 arbeitete er im Team der unternehmensweiten Gleichstellungsbeauftragten der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Dort war er an der Bearbeitung von Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsthemen sowie an der Konzeption und Koordination von Projekten und Veranstaltungen beteiligt. 2022 arbeitete er zudem als freier politischer Bildner zu Antirassismus und Intersektionalität.

Von August 2022 bis Juni 2025 war er am Künstler*innenhaus Mousonturm im Bereich Programm & Begegnung und für die Tanzplattform Rhein-Main tätig. Er entwickelte und kuratierte Veranstaltungs- und Vermittlungsformate, begleitete künstlerische Prozesse und wirkte an Festivalprogrammen mit. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Zusammenarbeit mit Künstler*innen, Kollektiven und Communities sowie auf der Entwicklung von Zugängen zwischen selbstorganisierten und institutionellen Strukturen. Zu seinen Projekten zählen das Street & Clubstyles Lab und die Vermittlungsarbeit für A Room Without Walls von LIGNA.

Seit 2025 arbeitet Sām freiberuflich als Dramaturg und Creative Producer, unter anderem in der Projektentwicklung und Förderberatung. Parallel ist er für die Administration von ID_Frankfurt e. V. tätig. Im Juli 2026 übernahm er die Programm- und Projektleitung bei 2og:dondorf in Frankfurt am Main. Dort verantwortet er die Programmgestaltung, die Zusammenarbeit mit Initiativen und die organisatorische Entwicklung des Kultur- und Begegnungsortes.